Impressionen 6. Lichtkreis 02.02.2025

Veröffentlicht am 23. Oktober 2025 um 14:37

Heute darf ich, euch das erste Mal als offzielles Orga-Team-Mitglied von unserem letzten Lichtkreis berichten.

Am Sonntag, den 02.02.2025 hat uns Katharina nach einer kurzen Begrüßung einen Bodyscan angeleitet. Es ging neben dem Hineinspüren in einzelne Körperteile auch darum, dass wir loslassen und dem schwerer werdenden Gliedmaßen nachspüren. Den Abschluss fand diese Achtsamkeitsübung in unserem Herzen. Wir ließen Dankbarkeit in unser Herz, hielten diese und ließen sie über unsere Körper hinaus strahlen.

 

Im ehrlichen Mitteileien zu der Frage: „Wo stehen wir gerade?“ konnten wir uns mit dem, was wir teilen wollten, zeigen und gesehen werden. Ich konnte schnell Gemeinsamkeiten mit jedem unserer Lichter in seinem Punkt im Prozess feststellen und mich verbunden fühlen.

 

Erstmals haben wir mehrere unterschiedliche Angebote für die gemeinsame Zeit unterbreitet und gemeinsam entschieden, welchem Thema sich der Lichtkreis widmet.

 

Zum Thema Grenzen haben wir im Austausch festgestellt, dass es zum Einen um Abgrenzung von Anderen geht. Katharina konnte uns direkt eine Übung zeigen, bei der wir mehr bei uns selbst bleiben können. Zum Anderen geht es aber eben nicht nur ums Nein sagen oder Ablehnung. Grenzen setzen ist eine Form von Selbstausdruck. Es darf dabei hinterfragt werden, welche Grenzen in der Vergangenheit eine Schutzfunktion hatten und ob sie was heute in der Ausprägung gut für einen sind, oder sogar schon schaden.

 

Als mögliche Reflektionsfragen haben wir zusammen getragen: 

 

– Wo liegen meine körperlichen / emotionalen / mentalen / zeitlichen / … Grenzen? – Wo werden meine Grenzen überschritten? 

 

– Wo übergehe ich selbst (regelmäßig) selbst schädigend meine eigene Grenzen? 

 

– Wo darf ich Grenzen haben? – Welche Grenzen möchte ich setzen? 

 

– Wie gehe ich mit Grenzüberschreitungen um? 

 

– Welche Grenzen habe ich, die mir nicht länger gut tun? 

 

– Welche Grenzen möchte ich auflösen oder etwas weiter stecken?

 

Wir waren uns einig, das Grenzen setzen ein Prozess ist. Eines unsere Lichter erinnerte daran, dass es dem Ego gerade zu Beginn des Durchsetzens einer neuen Grenze auch mal schlecht gehen kann, da neben weiteren Gefühlen auch Schuldgefühle aufkommen können, welche erst einmal ausgehalten werden müssen. Genau in diesem Moment können wir erkennen, dass wir die Komfortzone verlassen und in die Wachstumszone kommen.

 

Wir konnten mit Katharinas Argument mitgehen, dass es nicht darum geht, durch das Setzen von Grenzen Räume zu schließen. Ganz im Gegenteil geht es darum, durch Grenzen Räume zu öffnen: die für offene und ehrliche Gespräche. Und erst jetzt, beim Schreiben, fühle ich noch so viel mehr: Die Arbeit mit den Grenzen schafft Platz für Selbstachtung, Selbstbewusstsein und Selbstliebe, dem Ja! zu uns selbst.

 

Das Schlagwort „Schuldgefühl“ hatte uns nach der Snackpause erkennen lassen, dass auch Überschreitungen unserer Grenzen mit Emotionen einhergehen. Ein Licht konnte in Worte fassen, dass aufgestaute Emotionen sich im Körper festsetzen und zu Blockaden, bis hin zu Schmerzen führen können. Dies hat uns dazu gebracht, uns darüber auszutauschen wie, wann und wo wir unsere Emotionen raus lassen.

 

Nach diesen Erkenntnissen und Austausch haben wir achtsam den Klagschalen gelauscht, bevor die Abschlussrunde den Kreis vervollständigt hat.

 

Texte von mir verfasst, Erstveröffentlichung unter: https://share.google/8a5mIjijXxCYnvLCO

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