Wir haben am 27.04.2025 mit dem Lichtkreis gleich mehrere Premieren gefeiert. So fand der erste Lichtkreis Austausch statt. Und auch ich, Maren, hatte mich das erste Mal getraut den Kreis zu eröffnen und zu halten.
Im kleinen Kreis von fünf Personen, waren an dem Tag zwei männlich gelesene Personen dabei. Es freut uns, dass Männer sich in unserem Kreis zeigen und auf ihre eigene Art diesen Kreis bereichern. In dieser ausgewogenen Gruppe konnten wir schon vor Beginn feststellen, dass das von Katharina zur Verfügung gestellte Impulskärtchen, für den einen oder anderen recht treffend war. Dieses Kärtchen, durfte sich jeder, der wollte, mitnehmen. Spannender Weise hatte es sich so entwickelt, dass wir den Kreis erstmals auf Stühlen sitzend gehalten haben.
Ich habe den Kreis eröffnet, indem ich uns mit einem achtsamen Bodyscan aus dem Alltag mit den für jeden von uns unterschiedlichen Situationen und Herausforderungen ins Hier und Jetzt geholt habe. Unter dem Motto „Austausch“ durfte sich jede teilnehmende Person – von uns liebevoll „Licht“ genannt – auf die Frage „Wo stehe ich gerade?“ einbringen. Dabei teilt jedes Licht, nur das, was es auch teilen möchte. Der Raum gehörte in dem Moment immer nur einem Licht. Die weiteren Lichter hielten den Raum durch achtsames zuhören. So gesehen und gehört, gab ich den Lichtern die Möglichkeit, dass es das eigene Thema in die Gemeinschaft bringt.
Da es uns sehr wichtig ist, dass die Themen, die in diesem geschützten Raum verbleiben, werden wir weder die Einzelheiten, noch Ergebnisse des Austausches hier eins-zu-eins bekannt gegeben. Die Lichter vom ersten Lichtkreis Austausch, gaben uns freundlicherweise die Erlaubnis, mit euch zu teilen, dass es um Generationskonflikte ging.
Gestärkt durch eine Pause mit Snacks, Getränken und individuellem Austausch in Kleinstgruppen haben wir uns dem Thema Masken gewidmet. Der Impuls für das Thema „Masken und Sicherheitsmauern fallen lassen und sicheres Fundamet aufbauen“ kam aus der dem letzten Lichtkreis. Wir stellten uns die Fragen: „Wann haben wird zuletzt eine Maske getragen und warum?“ Spannend an dem Austausch, fand ich, dass wir alle unterschiedliche Ausgangspunkte hatten und am Ende einem großen gemeinsamen Kontext gefunden haben. So gibt es die Lichter, die sich bewusst gegen das Tragen von Masken entschieden haben, die welche Masken bewusst aufsetzten und solche, die noch auf dem Weg sind, herauszufinden, wer sie ohne Maske sind.
Für diese Zusammenfassung konkretisiere ich, dass wir mit Masken bewusste und unbewusste Änderung in der Mimik, Stimme, Gestik, der gewählten Worte und sogar Handlungen meinen.
Wir stellten gemeinsam fest, dass wir es merken, wenn unser Gegenüber eine Maske trägt. Wir alle sehen es als Geschenk, wenn sich uns jemand ohne Masken zeigt und offenbart. Die von uns, die noch Masken tragen, tragen sie aus unterschiedlichen Intentionen heraus. Situationen können sehr einfach, aber auch komplex sein. Sie reichen von Einkaufssituationen über Chats bis hin zum Arbeitskontext.
In einfachen Situationen wie dem Einkaufen, empfinden viele von uns das tragen einer Maske durchaus akzeptabel. So könne sinngemäß die Bäckersfrau nichts für die schlechte Laune in einem selbst. Auf der anderen Ebene ist das wahre Selbst doch immer auch das Ehrlichste und das Gegenüber bräuchte, meinen Gesichtsausdruck nicht bewerten, wenn es doch mehr bei sich selbst wäre.
Wir konnten herleiten, dass es Masken gibt, die wir uns bewusst aufsetzen. Motiviert sind wir dabei unter Anderem von dem Wunsch daran, dass wir voran kommen oder das Gegenüber nicht zu nah an uns ran lassen. Weitere Masken, sind diese, die wir unbewusst tragen. Mögliche Ursachen sehen wir in unserer Erziehung und Sozialisierung. Einige von uns ertappen sich und Andere in Reaktionen, die sie sich im Nachhinein schwer erklären können. Dies Situationen erklären wir uns auch aus dem Unbewussten, mit dem Unterschied, dass diese Masken aus dem Inneren herauszubrechen scheinen, als wenn sie von unterdrückten inneren Anteilen herrühren.
Die Masken nicht aufzusetzen oder abzunehmen wird durch bewusste Entscheidungen getragen. Einmal wird beschrieben, dass sich das Zeigen des echten Seins so ungewohnt und neu ist, dass sich das Zeigen ohne Maske anfühlt, als würde eine Maske getragen werden. Es kam die Fragen auf: Wer bin ich ohne Maske? Wie finde ich mich? Genannt wurden mehrere spirituelle Praktiken, wie das Meditieren. Arbeit mit dem Inneren Kind wird ganz deutlich genannt. Auch die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit und dem Tod hilft bei der Findung von Klarheit. Im Austausch wurden spannende Situationen über das Abnehmen der Masken geschildert. In so konnten durch das Abnehmen von Masken sogar Konfliktlösungen erreicht werden. Als Ausweg aus Situationen die mit Maske begonnen wurden, sind wir Lichter uns einig, hilft Kommunikation.
Der Frage nach dem Aufbau eines starken Fundaments, können wir uns bei einem der kommenden Lichtkreise noch einmal vertieft widmen.
Im Abschluss aus dem Kreis gab es die Möglichkeit, einen letzten Impuls zu teilen. Dann lud das Vogelgezwitscher uns ein, mit geschlossenen Augen ein paar Minuten achtsam zu lauschen. Angeleitet ließ jeder für sich den Lichtkreis Revue passieren. In der meditationsähnlichen Anleitung fasste ich die Erkenntnisse des Lichtkreises zusammen. Jeder konnte sich noch einmal bewusst der Frage widmen: „Welche Erkenntnisse aus diesem Kreis, nehme ich mir für meine persönliche Situation mit“.
Damit schloss ich den Kreis und wir verabschiedeten einander.
Texte von mir verfasst, Erstveröffentlichung unter: https://share.google/8a5mIjijXxCYnvLCO
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